Charles begann 1949, sich mit arabischen Pferden zu beschäftigen. In den frühen 1950er Jahren durchkämmte er das Land systematisch, um alles zu lernen, was es über das arabische Pferd zu lernen gab. Er kam zu dem Schluss, dass das wertvolle authentische Blut der Davenport-Importe zu verschwinden drohte und bewahrt werden musste. Mit dem Erwerb des prächtigen Hengstes Tripolis (1955), begann Charles Craver und kaufte oder leaste bald danach neun Stuten und zwei weitere Hengste ähnlicher Abstammung. Auf dieser Basis startete er auf der elterlichen Farm, was einmal eines der größten amerikanischen Erhaltungszuchtprogramme des 20. Jahrhunderts werden sollte. Craver Farms brachte fast 600 reinrassige Pferde der asilen Davenport Linien unter Einhaltung der strengen Zuchttradition der Beduinen hervor. Pferde, die durch Schönheit, Charakter und Leistung unter dem Sattel bestachen.
Charles und seine Frau Jeanne sahen bald auch die Notwendigkeit einer formalen Organisation, welche die so wichtige Verpflichtungen der Bewahrung des authentischen arabischen Blutes übernehmen sollte. Diese Organisation, formell gegründet im Jahre 1975, wurde mit Hilfe von Jeanne Craver international bekannt als Al Khamsa und Charles entsprechend als erster Präsident gewählt. Charles begeisterte viele für die Erhaltung der authentisch-arabischen Blutlinien, nicht nur für seine eigenen Bemühungen um das Vermächtnis Homer Davenports, sondern für alle authentisch asilen Blutlinien, die innerhalb des Konzeptes von Al Khamsa erhalten werden müssen.

 
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